Am 6.Oktober 2012 fand im Vereinsheim/Hallenbad Lengerich (Emsland) ein Lehrgang zum Erwerb des Rettungsschwimmabzeichens der DLRG in Bronze statt. Die Teilnehmer im Alter von 16 bis 59 Jahren hatten ein umfangreiches Programm zu absolvieren, welches aus Theorie- und Praxisteilen bestand. Im ersten Theorieblock wurde das Verhalten bei Selbst-, Fremdrettung im Falle von Bade-, Boots- und Eisunfällen erläutert.

Die Übungen wie z.B. Strecken- und Tieftauchen, Kleiderschwimmen, Transportieren und Schleppen einer Person, Befreiungsgriffe und das Anlandbringen eines Geretteten mussten von allen Teilnehmern ausgeführt werden.

Mit sehr viel persönlichem Einsatz wurden die Aufgaben bei Wiederbelebung in Theorie und Praxis, die vorher „trocken“ geübt wurden, im Wasser von allen Teilnehmern umgesetzt.

 

Beim „Auffinden eines Notfallpatienten“ kam die Übungspuppe Anne zum Einsatz: die richtige Herz-Druck-Massage mit anschließender Beatmung (Herz-Lungen-Wiederbelebung) musste sehr intensiv geübt werden.

Eine einfachere Handhabung bei der richtigen Lagerung (stabile Seitenlage) bewirkt, dass auch diese bei „schwereren Personen“ ohne viel Kraft ausgeführt werden kann.

In der Schwimmhalle wurden verschiedene Befreiungsgriffe, die vorher „trocken“ geübt waren, angewandt. Was an Land so einfach war, erwies sich dann doch sehr viel schwieriger im Wasser.

Beim Anlandbringen einer „hilflosen Person“ kamen unsere beiden Ausbilder Gert Hustede und Hinrich Lübben nicht ohne blaue Flecken davon.

Nach dem Abendessen wurden die Kenntnisse der Teilnehmer durch einen Fragebogen überprüft, alle Teilnehmer konnten nach diesem anstrengenden Tag ihren Ausweis „Rettungsschwimmer Bronze“ in Empfang nehmen.

 

 

 

Klara Roder

Fachwartin Breitensport

 

Bericht: Hinrich Lübben

 

   

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© Michael Speer für den Bezirksschwimmverband Weser-Ems